REFERENZEN >> zum Pressespiegel
- Atrium/ Zentrale der Hypovereinsbank, München
- Blackbox, Gasteig München
- Bayern 3, Liveauftritt bei Schwabeneder & Friends
- Boschetto, Gauting Theaterforum
- Bürgersaal, Neubiberg
- Carl-Orff-Saal, Gasteig München
- Corso / Streetlife-Festival, München Leopoldstraße
- Dr. Tolberg- Saal, Schönebeck/Elbe
- Europäisches Patentamt, München
- Festspielnacht 2009, Fünf Höfe, München
- Freiheizhalle, München
- Görreshaus, Koblenz
- Herkulessaal, München
- HypoVereinsbank, München
- Incontri, Rohrbach
- Jazzfest 2006, München
- Jazz im Park 2009, Taufkirchen/Vils
- Jazz in der Mitte, Reutlingen
- Jazzstudio, Nürnberg
- Jazz-Zirkel, Weiden
- Jugend kulturell Förderpreis der Hypovereinsbank
- Karstadt Oberpollinger, München
- kath. Stiftungsfachhochschule, München
- Kulturforum, Kiel
- Kulturverein Peissenberg, Peissenberg
- Kulturzentrum Messestadt Ost, München-Riem
- Künstlerwerkstatt, Pfaffenhofen
- Knoxoleum, Burghausen
- Museum Kunst Palast, Düsseldorf
- Notenversand Kurt Maas, Feldafing
- Parkcafè, München
- Regensburger Jazzweekend 2007, Bismarckplatz, Regensburg
- Regensburger Jazzweekend 2008, Kohlenmarkt, Regensburg
- Regensburger Jazzweekend 2009, fürstliches Brauhaus, Regensburg
- Rohrer & Brammer, München
- Schlosscafè Fussberg, Gauting
- Schlosshotel, Bühler Höhe, Baden Baden (Ehrengast: Richard v. Weizsäcker)
- Schloss Kapfenburg, Lauchheim
- Schrannenhalle, München
- Spectaculum Mundi, München
- Stadtwerke München, Marienplatz München
- Theater Heppel und Ettlich, München
- Theater im Kurgastzentrum, Bad Reichenhall mit der Big Band der Bad Reichenhaller Philharmonie
- Trostberg Jazz T(w)oday, Jazzfestival, Trostberg
- Uniklinik, Freiburg
- Unterfahrt, München
- Unterhaus, Fürstenfeldbruck


In Champagner-Laune, Mc Singers bieten im Boschetto gute Unterhaltung Gauting. Wenn es schon im Freien keine lauen Sommernächte gibt, so muss man sich eben Alternativen suchen. Zum Glück gibt es den Jazzclub im Gautinger Boschetto, wo es am Mittwochabend tatsächlich sommerlich warm war und die Damen leichte Sommerkleider trugen. Zumindest die drei Damen auf der Bühne: Die McSingers waren zu Gast. Die McSingers, das sind Melanie Kemser, die das Vokalensemble vor gut drei Jahren gründete; Marie Brandis, die als Sängerin in noch manch anderem Ensemble oder Chor mitwirkt; Laura Wachter, die neben dem Gesang als Musikredakteurin beim Bayrischen Rundfunk arbeitet; und - als einziger Mann im Ensemble - Max Osvald, der Pianist, von dem mancher der Songs stammt und der sich ansonsten auch gern im Bereich Funk-Jazz tummelt. Die McSingers hingegen haben ihren programmatischen Schwerpunkt im Swing der dreißiger Jahre, den sie im Lauf des Abends auch mal mit Cool-Jazz, Bossa Nova oder Popmusik konfrontieren. Der Swingklassiker "Stompin’ at the Savoy" stand am Anfang des Programms und gibt den drei Damen Gelegenheit, sich als vokale Blasinstrumente zu präsentieren. Bei einem fliegenden Wechsel greift Max Osvald dann zur echten Trompete, während eine der Damen noch im Akkord am Klavier übernimmt. Immer wieder präsentieren sich die Sängerinnen auch solistisch. So offenbart Marie Brandis mit "Save your love for me" ihre tragische Seite, während Melanie Kemser ausdrucksstark einen Song von Irving Berlin präsentiert: "The best thing for you is me". Laura Wachter hat sich für ihren Solo-Part einen richtigen "Witch"-Titel gewählt, den sie mit viel Spaß am Böse-Sein zelebriert: "I wanna be evil". Den überwiegenden Teil ihres Programms aber gestalten die drei gemeinsam und bieten damit Vokaljazz zum Genießen. Besonders vielseitig und stimmlich breit gefächert sind sie bei "Ive got my love to keep me warm" und zu guter letzt mit "I"m so excited" von den Pointer Sisters, wo sie jenen weiblichen Paarhufer herauslassen, von dem sie im ersten Teil in "Oh Mona" gesungen haben. Glanz und Glamour der - zumindest musikalisch - "glory thirties" unterstreichen die durchgestylten Auftritte der McSingers auch in textiler Hinsicht: Erschienen die drei Damen im ersten Teil ganz in Schwarz, so traten sie nach der Pause in cremefarbenen Kleidern auf. Einzig Pianist Max Osvald blieb dem schwarzen Anzug treu. Auch in pianistischer Hinsicht blieb er stets Gentleman; sein Spiel machte den musikalischen Cocktail zum Champagner. Und so verließ das Publikum in beschwingter Laune das Boschetto, und plötzlich war der Regen draußen gar nicht mehr so schlimm. SABINE ZAPLIN Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.144, Freitag, den 26. Juni 2009 , Seite 6

Die Unwiderstehlichkeit des Jazz Das 26.Jazz-Weekend brachte Massen von Menschen nicht nur aus Bayern in die Stadt. Von Thomas Göttinger, MZ REGENSBURG. „Why Don‘t You Practise What You Preach?“, fragen die „McSingers“ auf dem Bismarckplatz mit einer alten Nummer der „Boswell Sisters“ aus den 1930er Jahren. Es ist Samstagnachmittag kurz nach halb drei, und die drei McLadies sind noch in der Ludwigstraße und bis kurz vor dem Haidplatz mit ihrer Mahnung zu hören. Hoffentlich findet sie auch ihren Weg einige Kilometer donauabwärts, wo in Sachen Jazzfestival tatsächlich mit schöner Regelmäßigkeit eine größere Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft, während sie doch hier, auf dem Jazz-Weekend, schon alleine deswegen authentisch sind, weil es schlichtweg nichts Vergleichbares gibt.
